Ingenieur werden lohnt sich

 

Der Ingenieur – Vor allem im Bauwesen und der Elektrobranche ist seine Arbeit unverzichtbar.  Wie werden wir morgen unseren Strom gewinnen? Wie werden unsere Autos aussehen, unsere Fabriken funktionieren? Und wird es uns gelingen, Menschen zum Mars fliegen zu lassen? All das entscheiden Ingenieure. Der Beruf bietet Perspektiven mit Zukunft, wie nicht zuletzt das große Stellenangebot für Ingenieure in spannenden und vielfältigen Aufgabenfeldern zeigt.



          „Kein Ding ohne Ing“

Diese Devise gilt vor allem im Bau- und Vermessungswesen. Im Prinzip kann alles was erschaffen wird, mit der Arbeit des Ingenieurs in Verbindung gebracht werden und ist damit essentiell für uns – unseren Alltag, unsere Sicherheit und unseren Fortschritt.

Die Hauptaufgabe eines Ingenieurs ist das Entwerfen von Systemen oder Produkten. Dabei ist die Grundanforderung an alle Ingenieure, optimal zu planen und zu konstruieren. Das gilt für Brücken über Täler, Gewässer, Straßen oder Bahnlinien ebenso wie für Wohn- und Bürogebäude, Fabrikhallen etc. Auch Straßen- oder Eisenbahntrassen und Kanalnetze werden von Ingenieuren im Bauwesen geplant und konstruiert.

 

Gestalten und Umsetzen – Am Anfang eines Projektes steht die Absprache mit dem jeweiligen Bauherrn über die Vorstellungen beiderseits. Dabei werden auch der Bedarf und die örtlichen Gegebenheiten, wie die Beschaffenheit des Bodens, erörtert. Weitere Fragen, die es zu klären gilt, sind:  Welchem Zweck soll der Bau dienen? Welche Möglichkeiten gibt es für die Umsetzung? Welches Budget kann eingesetzt werden?

 

 

          Großes Planen und Erschaffen

Die Ausführung von Bauprojekten erfordert also eine sorgfältige und fundierte Vorbereitung und Planung. Es handelt sich dabei um einen komplexen Prozess, denn es sind sowohl analytische als auch kreative Fähigkeiten gefordert. Die kreative Entwurfstätigkeit des Ingenieurs ist mit einem großen Schöpfungsvermögen verbunden. Er setzt sein theoretisches Wissen ein, um dem System oder Produkt eine bestimmte Form und Funktion zu geben.

 

Theorie, Sorgfalt und Detail - Bevor ein Projekt in die Praxis umgesetzt werden kann, muss fundierte theoretische Arbeit geleistet werden. Der Ingenieur muss neben dem Bemessen der Bauteile und dem Beherrschen des verwendeten Materials, vor allem die Kräfte kennen, die darauf einwirken: Schwerkraft, Wind- und Schneekräfte sowie die zu erwartende Verkehrsbelastung. Auch mögliche Erschütterungen und dynamische Belastungen müssen in den Planungen berücksichtigt werden.

Am deutlichsten wird die Wichtigkeit von Konstruktion und Planung bei komplexen Bauwerken, wie spektakulären Brücken, Staudämmen und Hochhäusern. Doch auch gewöhnliche Bauwerke erfordern eine sorgfältige Vorarbeit, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Ein Detail genauer Blick ist bei der Arbeit des Ingenieurs daher essentiell.

 

           

          Hohe Verantwortung: Arbeiten als Ingenieur

Ingenieure planen und bauen Konstrukte, die meist von vielen Menschen tagtäglich benutzt oder bewohnt werden. Der Beruf des Ingenieurs zieht daher eine besondere Verantwortung mit sich. Neben der zu gewährleistenden Sicherheit von Bauwerken, wird an Ingenieure zudem immer mehr Verantwortung für ein tiefgreifendes und hohes Anliegen gestellt: Ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen.

 

Nachhaltig arbeiten - Denn die Sicherung unserer Lebensgrundlagen ist abhängig vom Versorgungspotenzial der Ökosysteme unseres Planeten. Im Moment liegt der sogenannte „ökologische Fußabdruck“ der Menschheit allerdings bei rund 30% über der Regenerationsfähigkeit der Erde. Das heißt: Wir überbeanspruchen ihre natürlichen Ressourcen. Untersuchungen gehen davon aus, dass wir bei anhaltendem Verbrauch im Jahr 2030 zwei „Erden“ benötigen würden, um die fortwährende Abnutzung auszugleichen.

Der Umbau der weltweiten Wirtschaftskreisläufe unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist somit eine zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Sie kann nur durch Weiterentwicklung und Einsatz innovativer Techniken gelingen - und dabei sind vor allem Ingenieure gefordert. Sie stellen sich bereits heute ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, indem sie ressourcenschonende Techniken entwickeln und einsetzen, und damit zum Beispiel die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern.

Umweltverträglichkeit prüfen - Zu den gesetzlichen Aufgaben des Ingenieurs im Bauwesen gehört es beispielsweise,  die Umweltverträglichkeit der Baumaßnahme zu prüfen. Er setzt sich hierbei mit den Auswirkungen auf die Umwelt auseinander, untersucht  mögliche Folgen und beurteilt diese. Eine geotechnische Untersuchung gibt Aufschluss darüber, welche Bodenart vorliegt, in welcher Tiefe sich der Grundwasserspiegel befindet und, ob der Boden eventuell mit Altlasten kontaminiert ist.

           

          Vielfältige Branche

Das Themen- und Aufgabengebiet von Ingenieuren ist sehr weit gefasst – Ein einheitliches Berufsbild gibt es nicht. Deshalb wird im Studium auch keine Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich forciert. Nach Abschluss erfolgt in der Regel ein Traineeprogramm in einem Unternehmen, in dem angehende Ingenieure weiterführend in ein entsprechendes Tätigkeitsprofil und damit in die dementsprechende Fachrichtung eingearbeitet werden.

Verschiedene Möglichkeiten -  Zu den wichtigsten Bereichen im Ingenieurswesen gehören die Energie- und Elektrotechnik, Informations- und Telekommunikationstechnik, Automatisierungstechnik und Unterhaltungselektronik.

 

Der Elektroingenieur - Der Elektroingenieur beispielsweise, findet seinen Job im Bereich der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb, aber auch in Betrieben von Anlagen und Produkte. In der Informationstechnik erwartet ihn zum Beispiel die Problemlösung an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bei der Übertragung von Informationen. Bei der Telekommunikation kommt der Elektroingenieur unter anderem bei der Entwicklung von Endgeräten zum Einsatz, aber auch bei der Datenübertragung, weshalb hier die Grenze zur Informationstechnik fließend ist.
 

Der Bauingenieur -  Als Bauingenieur beschäftigt man sich mit der Planung, Herstellung und dem Betrieb von Bauwerken. Zum Berufsbild zählen dabei die Konzeption, Berechnung, Konstruktion, Organisation und Verwaltung. Dabei gibt es verschiedene Teilgebiete, wie den Hoch- und Tiefbau, den Verkehrswegebau oder den Fachbereich Wasser und Umwelt. Ebenso zählen Tätigkeitsbereiche wie der konstruktive Ingenieurbau, die Geotechnik, der Baubetrieb und die Bauleitung, die Baustoffkunde sowie die Bauinformatik zu den Jobs im Bauwesen. Das Berufsbild des Bauingenieurs ist somit ein sehr vielseitiges und seine spezifischen Tätigkeitsbereiche schwer zu pauschalisieren.

Der Maschinenbauingenieur -  Je nach Vertiefung im Studium gehören zu den Aufgabengebieten eines Maschinenbauingenieurs, neben den klassischen Maschinenbaudisziplinen (Konstruktion und Entwicklung von Maschinen und Anlagen), auch Themen aus der Fahrzeugtechnik, Feinwerktechnik, Werkstoffkunde, Strömungsmechanik, Thermodynamik, Mechanik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie weitere Fachgebiete. Aufgabe des Maschinenbauingenieurs ist es, neue Problemstellungen des Fachgebietes durch bekannte oder unbekannte systematische Lösungswege und -strategien zu bewältigen und diese  zu dokumentieren.

           

          Ingenieur: Ein Beruf mit Zukunft

Ingenieure sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt äußerst gefragt. So richtete sich im Jahr 2014 jede dritte zu besetzende Akademikerstelle an ausgebildete Kräfte aus dem Bereich der Ingenieurswissenschaft. Besonders gefragt sind Bewerber der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik. „Arbeitslose Ingenieure sind dort kaum zu finden“, weiß Willi Fuchs, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Als Branchen mit großem Zukunftspotenzial sieht er aber auch die Energietechnik, die sich etwa mit Brennstoffzelle und Energieerzeugung beschäftigt, oder die Microsystemtechnik, die unter anderem chirurgische Techniken entwickelt. Auch der Biotechnologie räumt Fuchs gute Perspektiven ein.

Ingenieursmangel oder –schwemme? Der Ingenieurberuf bietet neben spannenden Aufgabenfeldern, Abwechslung und Vielseitigkeit, gute Zukunftsperspektiven und Verdienstmöglichkeiten. Trotzdem soll die  Ingenieurslücke so groß wie nie sein, behauptet die VDI in ihrem Ingenieurmonitor aus dem vergangenen Jahr. 2014 seien laut  dem Verband 105.700 offene Stellen vermeldet worden. Der Grund lege an zu wenigen Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt, meint die VDI.

Einige Experten widersprechen dem nachgesagten Mangel der VDI, denn die Zahl der Absolventen spricht eine andere Sprache: Laut Auswertungen von Statista haben rund 85.000 Studenten im Jahr 2013 ein Studium in Ingenieurswissenschaften abgeschlossen; 2005 waren es nur knapp 40.000. Überzeugt von einer Ingenieursschwemme ist daher Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DWI), der die Aussagen der VDI durch ihre enge Verbindung zur Industrie selbst erklärt. Laut Brenke sei es für Unternehmen von Vorteil, eine große Auswahl an gut ausgebildeten Absolventen zu haben. Von einem Mangel kann seiner Meinung nach keine Rede sein.

 

Alles Normal - Sowohl der angeprangerte Mangel, als auch die vermeintliche Schwemme scheinen zwei Extreme zu sein, die in ihrer Ganzheit einige Mängel vorweisen: "Insgesamt spielt sich die Arbeitslosigkeit im Ingenieurbereich 2013 auf einem Niveau ab, bei dem man von Vollbeschäftigung spricht", sagt Ralf Beckmann von der Arbeitsagentur und widerlegt damit die von Brenke dargelegte Ingenieursschwemme.

Fakt ist, dass gut ausgebildete Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Das spiegelt sich auch in einem großen Stellenangebot für Ingenieure wider. Fakt ist auch, dass Ingenieurswissenschaften zu einem beliebten Studiengang gehören – zu Recht! Denn trotz umstrittener Frage und auseinandergehender Meinungen über einen Fachkräftemangel, bietet der Beruf Ingenieur, neben einem attraktiven Gehalt, nach wie vor gute Jobaussichten.

Anja Richter von der RWTH Aachen sieht weder einen Mangel noch einen Überschuss an Ingenieuren. Der Arbeitsmarkt für dieses Berufsbild habe sich ihrer Meinung nach schlichtweg normalisiert; der große Bedarf, wie er vor sechs bis acht Jahren herrschte, reguliert. Daher dauere es nun einfach ein wenig länger, die passende Arbeitsstelle zu finden: "Jetzt muss ein Maschinenbauer auch mal fünf bis zehn Bewerbungen schreiben und auch mal ein viertel oder ein halbes Jahr suchen, bis er wirklich die Stelle gefunden hat, die er haben will. Also eigentlich alles ganz normal."

 

Gute Perspektiven - In einer Zeit, geprägt von ständigem Fortschritt und dem Bedarf fortwährender Entwicklung in Bezug auf Energie- und Klimaprobleme, Gesundheit, Mobilität und Kommunikation ist die Arbeit des Ingenieurs essentiell. Menschen entwickeln sich, ihre Ideen, Möglichkeiten ständig weiter und erschaffen permanent. Immer größer und gewagter, dank immer innovativerer Techniken. Was auch in Zukunft erschaffen wird, eines ist sicher: Benötigt werden bei allem Ingenieure. 

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