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Jobprofil: Maschinenbediener

Jobprofil: Maschinenbediener / Maschinen- und Anlagenführer

Als Maschinenbediener liegen die Maschinen und Anlagen eines Betriebes in Ihrem Verantwortungsbereich. Weitere Berufsbezeichnungen sind Anlagenbediener sowie Maschinen- und Anlagenführer. Je nachdem, in welcher Branche das jeweilige Unternehmen tätig ist, kann es sich um die unterschiedlichsten Maschinen handeln, deren Wartung, Betreuung und Bedienung Ihnen unterliegen.

Die Aufgaben des Maschinenbedieners

Als Maschinenbediener erledigen Sie die verschiedensten Aufgaben, die es in Zusammenhang mit den Maschinen und Anlagen eines Betriebes auszuführen gilt. Sie richten Maschinen und Anlagen entsprechend der anstehenden Produktion und den kundenspezifischen Anforderungen ein, Sie bereiten diese vor und nehmen sie schließlich in Betrieb. Während der Produktion gehört die Bedienung sowie die Überwachung der Maschinen und Anlagen zu Ihren Aufgaben. Außerdem müssen Qualitätskontrollen durchgeführt werden, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Produktion auf einem hohen Niveau bleibt. Auch die Wartung sowie die Instandhaltung der Maschinen und Anlagen kann in Ihre Zuständigkeit als Maschinen- und Anlagenführer fallen.

Die Ausbildung zum Maschinenbediener bzw. Maschinen- und Anlagenführer

Maschinenbediener ist kein offizieller Ausbildungsberuf. Der Begriff wird in der Praxis sehr unterschiedlich verwendet. Teilweise ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem technischen Beruf Einstellungsvoraussetzung, teilweise wünschen sich die Unternehmen Produktionserfahrung in der entsprechenden Branche.

Maschinen- und Anlagenführer werden in einer zweijährigen dualen Ausbildung auf den Beruf vorbereitet. Die praktische Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt, die theoretischen Grundlagen vermittelt die Berufsschule. Im Laufe der Ausbildung müssen sich Maschinenbediener für einen der folgenden vier Schwerpunkte entscheiden:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Textiltechnik/Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papierverarbeitung

Neben den spezifischen Ausbildungsinhalten zu den jeweiligen Schwerpunkten stehen folgende Fächer auf dem Stundenplan, mit denen sich Auszubildende aller Schwerpunkte beschäftigen:

  • Kontrolle und Wartung von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen
  • maschinelle und manuelle Techniken zum Trennen, Umformen und Verbinden
  • Bereitstellen und Vorbereiten von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen
  • Rüsten, Umrüsten und Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen
  • Feststellen und Beseitigen von Störungen und Abweichungen im Produktionsprozess
  • Überwachung und Sicherstellung des Materialflusses

Nach dem ersten Ausbildungsjahr wird der Lernfortschritt in Form einer Zwischenprüfung abgefragt. Am Ende des zweiten Lehrjahres muss eine Abschlussprüfung absolviert werden. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Voraussetzungen für den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers

Eine bestimmte Vorbildung ist für den Zugang zur Ausbildung des Maschinen- und Anlagenführers rechtlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe stellen Bewerber mit einem Hauptschulabschluss ein. Gute Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Werken sind von Vorteil. Wichtig sind außerdem großes handwerkliches Geschick und technisches Interesse. Da die Arbeit auch körperlich sehr fordernd sein kann, sollte eine gute körperliche Verfassung vorhanden sein. Bewerber punkten außerdem mit einer technisch-logischen Denkweise, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Das Gehalt für Maschinenbediener / Maschinen- und Anlagenführer

Auszubildende zum Maschinen- und Anlagenführer verdienen in der Regel rund 900 EUR brutto monatlich im ersten Ausbildungsjahr. Im zweiten Lehrjahr erhöht sich der Verdienst um durchschnittlich 50 EUR brutto im Monat. Das Einstiegsgehalt eines Maschinenbedieners liegt zwischen 1.700 EUR und 2.500 EUR im Monat. Die Höhe des Verdienstes wir vor allem von der Größe und dem Standort des Unternehmens sowie der Branche beeinflusst. Monatliche Spitzengehälter von Maschinen- und Anlagenführern mit entsprechender Berufserfahrung liegen bei bis zu 3.300 EUR. (Stand 2020)

Chancen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Maschinen- und Anlagenführer

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehen aktuell sehr gut aus. In nahezu allen industriellen Betrieben werden Maschinen und Anlagen für die Fertigung und Produktion eingesetzt. Entsprechend werden Experten gesucht, die sich umfassend um diese kümmern und sie bedienen können. Auch in Zukunft werden Menschen aus diesem Bereich gefragt sein. Die Automatisierung und damit der Einsatz von Maschinen und Produktionsanlagen nimmt stetig zu.

Für die Weiterbildung im Beruf des Maschinen- und Anlagenführers ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Sie können sich zum Beispiel als Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker oder Feinwerkmechaniker ausbilden lassen. Bei der dreijährigen Ausbildung werden hier die ersten beiden Ausbildungsjahre zum Maschinen- und Anlagenführer angerechnet.

Wenn Sie eine Stelle mit Führungsverantwortung anstreben, dann ist die Ausbildung zum Industriemeister eine sinnvolle Ergänzung. Ein Studium, zum Beispiel mit Fachrichtung Maschinenbau, ist ebenfalls denkbar.

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