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Jobprofile: Elektroinstallateur / Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

Jobprofil: Elektroinstallateur

Einbau, Inbetriebnahme und Wartung von elektrischen Anlagen gehören zu den Hauptaufgaben des Elektroinstallateurs, bzw. des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik, wie der Ausbildungsberuf seit 2004 genannt wird. Das Berufsbild umfasst jedoch noch wesentlich mehr als diese typischen Aufgabenschwerpunkte, was die überdurchschnittliche Ausbildungsdauer von insgesamt 3,5 Jahren verdeutlicht.

Die Aufgaben eines Elektroinstallateurs

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik sind für die komplette elektronische Infrastruktur eines Gebäudes zuständig. Sie übernehmen die Planung, die Installation und Programmierung, die Wartung und eine eventuelle Fehlerbehebung von Telefonanlagen, Heiz- und Klimaanlagen sowie Solar- und Photovoltaikanlagen. Auch für die Einrichtung und Instandhaltung von Blitzschutz-, Smart-Home- und Zugangskontrollsystemen sind Elektroinstallateure zuständig. Für die Montage von Sicherungen, Steckdosen und Lichtschaltern sowie das Anschließen von Geräten, wie Waschmaschinen und Herde, werden Elektroinstallateure von ihren Kunden ebenfalls beauftragt. Auf Wunsch werden diese von ihnen auch in die ordnungsgemäße Bedienung der Geräte eingewiesen.

Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik findet im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt. Die Berufsschule vermittelt die theoretischen Grundlagen, die im Ausbildungsbetrieb praktisch umgesetzt und vertieft werden. Zu den Ausbildungsinhalten gehören:

  • Planung und Organisationen von Aufträgen
  • Kundenberatung
  • Installation von elektrischen Geräten, Anlagen und Systemen
  • Mess- und Regeltechnik
  • Materialien und Werkzeuge
  • Schutzmaßnahmen
  • Fehleranalyse und -behebung

In der Berufsschule, die Auszubildende in der Regel ein- bis zweimal in der Woche besuchen, werden zudem Mathematik, Physik und Informatik unterrichtet. Nach zwei Jahren steht die Zwischenprüfung auf dem Lehrplan. Mit der Gesellenprüfung wird die Ausbildung zum Elektroinstallateur nach dreieinhalb Jahren abgeschlossen.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Für diesen Ausbildungsberuf gibt es keine formellen Voraussetzungen. Theoretisch können Sie auch ohne einen Schulabschluss die Ausbildung zum Elektroinstallateur beginnen. Die meisten Lehrlinge absolvieren jedoch zunächst ihren Haupt- oder Realschulabschluss. Neben handwerklichem Geschick und einem guten technischen Verständnis sind Sorgfalt und Genauigkeit sowie Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit wichtige Voraussetzungen, um einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik zu bekommen. Gute Noten in Physik und Mathematik werden von den Ausbildungsbetrieben gerne gesehen.

Weiterbildungsmöglichkeiten für einen Elektroinstallateur

Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik haben Sie verschiedene Möglichkeiten sich nach der Ausbildung fort- und weiterzubilden. Sie können zum Beispiel einen Meisterbrief anstreben. Während der Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik erhalten Sie betriebswirtschaftliche Einblicke und können im Anschluss Ihre eigenen Lehrlinge ausbilden oder eine Führungsposition übernehmen.

Auch mit einer Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik stehen Ihnen Führungspositionen offen. Weitere Fortbildungsmöglichkeiten sind beispielsweise der Fachwirt für Solartechnik oder der staatlich geprüfte Techniker. Auch ein Studium, zum Beispiel in den Fachbereichen Automatisierungs- oder Energietechnik, ist eine gute Weiterbildungsmöglichkeit.

Das Arbeitsumfeld von Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroinstallateure finden in unterschiedlichen Betrieben eine Anstellung. Neben elektrotechnischen Handwerksbetrieben werden sie zum Beispiel im Groß- und Einzelhandel oder im Facility Management benötigt. Auch die Eröffnung eines eigenen Betriebs oder die Übernahme des Familienbetriebs kann von einem Elektroinstallateur erwogen werden. Hierzu ist jedoch ein Meisterbrief nötig.

Der Arbeitsplatz eines Elektroinstallateurs liegt typischerweise außer Haus, in Privathaushalten ebenso wie in Gewerbe- oder Industrieunternehmen und anderen Gebäuden, zum Beispiel in Restaurants, Supermärkten oder Lagerhallen.

Soviel verdient ein Elektroinstallateur

Während der Ausbildung verdient ein Elektroinstallateur monatlich rund 600 Euro im ersten Lehrjahr. Jedes Jahr steigert sich das monatliche Ausbildungsgehalt um etwa 100 Euro. Das Einstiegsgehalt für einen ausgelernten Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik liegt bei durchschnittlich 1.600 Euro im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung und Weiterbildung sind monatliche Gehälter von 3.000 Euro und mehr möglich.

Berufliche Aussichten

Das Stellenangebot für Elektroinstallateure sieht sehr gut aus. Sowohl die Chancen, einen guten Ausbildungsplatz zu finden, als auch die Einstiegschancen nach der Lehre sind überdurchschnittlich hoch. Es herrscht ein Mangel an Fachkräften, weshalb Sie sich Ihren Arbeitsplatz in den meisten Fällen selbst aussuchen können. Der Großteil der Ausbildungsbetriebe übernimmt seine Lehrlinge gerne nach der erfolgreichen Abschlussprüfung.

Stellenangebote für Elektroinstallateure / Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)

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