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10 Tipps für besseres Arbeiten im Homeoffice

Tipps zum Arbeiten im Homeoffice

Arbeiten am heimischen Schreibtisch wird immer beliebter. Einfach aufstehen, ohne Arbeitsweg sich an den Schreibtisch setzen und mit dem Arbeiten beginnen birgt viele Vorteile. Es können aber auch Probleme damit einhergehen. Hierzu erfahren Sie mehr im folgenden Ratgeber und erhalten die besten Tipps für ein effektives und zufriedenes Arbeiten im Homeoffice. 

Arbeiten im Homeoffice - welchen Platz nimmt es mittlerweile ein?

Der Trend, zu Hause zu arbeiten, ist aufgrund der Digitalisierung stark angestiegen. Die Technik macht es möglich, dass für viele Computerjobs die Wohnung nicht mehr verlassen werden muss: Es werden lediglich ein Laptop, Smartphone und ein Internetanschluss benötigt. Dieser verbindet das Homeoffice mit dem Netzwerk des Arbeitgebers.

Zahlreiche Unternehmen verzichten inzwischen auf eine ständige Büropräsenz und starre Arbeitszeiten. Der Arbeitnehmer richtet sich zu Hause seinen Arbeitsplatz ein. Es gibt verschiedene Branchen und Berufe, für die das Arbeiten im Homeoffice an Bedeutung gewinnt, beispielsweise:

  • Sekretärinnen
  • Mitarbeiter einer Bestellannahme von Shoppingsendern
  • Kundenberater
  • Vertriebler
  • Texter und Autoren

Doch auch Informatiker, Ingenieure, Redakteure, Kreative wie Grafikdesigner oder Werbetexter, Manager und Geschäftsführer, Selbstständige und Freelancer arbeiten vermehrt im von zu Hause.

Dies kann in Vollzeit, an einzelnen Tagen oder auf Absprache mit dem Arbeitgeber erfolgen. 

Welche Vor- und Nachteile hat das Arbeiten im Homeoffice?

Vorteile des Arbeitens im Homeoffice

Mehrere Telefone klingeln gleichzeitig, alle Kollegen reden auf einmal und alle paar Minuten wird man unterbrochen – all das gehört mit dem Homeoffice der Vergangenheit an. Immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich zudem flexiblere Arbeitszeiten.

Mit dem Arbeiten im Homeoffice kann dies realisiert werden. Auch Familie, Haushalt und Beruf lassen sich dadurch oftmals leichter unter einen Hut bringen.

Kombiniert mit dem größeren Maß an Selbstbestimmtheit sorgt das oftmals für mehr Zufriedenheit und Motivation.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Anfahrtsweg zum Büro entfällt. Daraus ergibt sich natürlich eine Zeitersparnis. Je nach Entfernung und Verkehrslage kann die immens sein. Auch die Kosten verringern sich. Immerhin muss kein Geld für Benzin oder Fahrkarten ausgegeben werden.

Dank der Ungestörtheit ist zudem ein konzentriertes Arbeiten möglich. Viele Berufstätige sind der Meinung, dass es sich innerhalb der eigenen vier Wände kreativer und produktiver arbeiten lässt.

Nachteile des Arbeitens im Homeoffice

Arbeiten von zu Hause, das klingt nach Freiheit und Selbstbestimmung. Doch es hat nicht nur Vorteile. Wenn ein Großteil oder sogar die gesamte Arbeitszeit im Homeoffice verbracht wird, gibt es auch eine Reihe von Nachteilen und Problemen:

Für viele Telearbeiter wird die soziale Isolation mit der Zeit zur Belastung, wenn es keinen oder kaum mehr persönlichen Kontakt zu den Kollegen gibt. „Der kurze Gang zum Supermarkt während der Mittagspause wird zum Höhepunkt des Tages. Ich fühle mich schon etwas einsam. Nach einigen Monaten Homeoffice fällt mir die Decke auf den Kopf“, berichten Betroffene.

Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden erfordert auch ein höheres Maß an Selbstorganisation und Selbstdisziplin. Sonst kann die vermeintlich effektivere Arbeit schnell in Stress und Chaos umschlagen. Zu Hause lauern die verschiedensten Ablenkungen und die Möglichkeit der freien Arbeitszeitgestaltung verleitet dazu, wichtige Aufgaben aufzuschieben. Diese müssen dann auf den letzten Drücker erledigt werden und erzeugen Stress.

Heimarbeit bedeutet, dass bei Fragen der Telefonhörer in die Hand genommen, eine E-Mail geschrieben oder der Chat geöffnet werden muss. Wichtige Informationen sind oft schwieriger und zeitaufwendiger zu beschaffen als auf dem kleinen Dienstweg im Büro.

Zudem wird häufig von Akzeptanzproblemen im persönlichen Umfeld berichtet, beispielsweise von den Kollegen, Kunden, der eigenen Familie oder den Nachbarn.

Die besten 10 Tipps für das Arbeiten im Homeoffice

1. Separates Arbeitszimmer, um Privatleben und Beruf voneinander zu trennen

Privatleben und Beruf sollten voneinander getrennt werden. Im Homeoffice ist dies nicht so einfach, denn immerhin wird im privaten Umfeld gearbeitet. Um konzentriert und produktiv arbeiten zu können, sollten Sie sich daher ein eigenes Arbeitszimmer einrichten. Ist dies nicht möglich, muss es zumindest einen Bereich geben, in dem Sie ungestört ohne äußere Ablenkungen arbeiten können.

2. Optimal eingerichteter Arbeitsplatz und funktionierende Technik

Viele Arbeitsplätze in den eigenen vier Wänden sind nicht optimal eingerichtet. Dies führt zu ineffizientem Arbeiten und begünstigt gesundheitliche Beschwerden. Daher sollten Sie auch in Ihrem Homeoffice auf ergonomische Büromöbel achten.

Das Bett und die Couch sind nicht geeigneten, um stundenlang konzentriert am Rechner zu arbeiten. Ein verspannter Nacken und Rückenschmerzen sind mit der Zeit fast unvermeidbar. Und das benötigte "Job-Gefühl" kommt hier auch nicht auf.

Natürlich muss die Technik zuverlässig funktionieren, um produktiv arbeiten zu können. Denn eine effektive Arbeitsweise hängt auch von den Arbeitsmitteln ab. Wichtig sind neben ergonomischen Büromöbeln eine schnelle, stabile Internetanbindung und ein schneller Laptop oder PC.

3. Ordentliches Arbeitsumfeld

Der Schreibtisch sollte, genau wie im Büro in der Firma, aufgeräumt und strukturiert sein. Ein unordentliches Arbeitsumfeld hindert die meisten Menschen am konzentrierten und effektiven Arbeiten.

4. Tägliche Arbeitsroutine schaffen

Flexible Arbeitszeitgestaltung eröffnet natürlich Freiräume. Führen Sie dennoch einen Rhythmus ein, den Sie nach Möglichkeit nicht zu stark verändern. Stehen Sie zur gewohnten Zeit auf und achten Sie auf einen strukturierten Tagesablauf, in dem Sie Ihre Aufgaben erledigen. Nicht nur für die Arbeitseffizienz, auch für Ihre Zufriedenheit ist es wichtig, dass sich Privates und Berufliches nicht zu sehr vermischt.

5. Sich selbst optimal organisieren

Selbstorganisation hat im Homeoffice einen hohen Stellenwert. Schreiben Sie sich zum Beispiel jeden Tag eine Aufgabenliste. Damit können Sie konzentriert auf Ihre festgelegten Ziele hinarbeiten und, wenn alles erledigt ist, bewusst in den „Privatmodus“ umschalten.

6. Selbstdisziplin und Vermeidung von Ablenkungen

Beim Arbeiten im Homeoffice fällt es oftmals schwer, den vielen verschiedenen Ablenkungen zu entgehen, beispielsweise:

  • das Klingeln des privaten Telefons oder des Paketzustellers
  • das Internet, in dem schnell etwas recherchiert oder bestellt wird
  • ein schreiendes Kind
  • ein bellender Hund
  • die Wäsche, die kurz angestellt und aufgehängt wird

Dies und vieles mehr kann schnell von der eigentlichen Arbeit ablenken. Dabei können schon kleine Ablenkungen Sie komplett aus Ihrem produktiven Workflow herausreißen. Sie müssen sich dann anschließend wieder neu hineindenken, arbeiten uneffektiver und der Arbeitstag zieht sich in die Länge.

Es kann eine Menge Selbstdisziplin erforderlich sein, um sich im Homeoffice konzentriert der Arbeit zu widmen. Private Störfaktoren sollten Sie während Ihrer Arbeitszeiten daher möglichst eliminieren.

7. Kein Schlabberlook

Bei manchem hat sein Äußeres keinen Einfluss auf die Arbeitsweise. Generell empfiehlt es sich aber, nicht im Pyjama am Schreibtisch zu sitzen. Unbewusst färbt dies bei vielen Menschen auf die Einstellung und Motivation zur Arbeit ab, wie verschiedene Untersuchungen zeigen.

Natürlich ist es verlockend, aufzustehen und sich direkt an den Laptop zu setzen. Das mag gemütlich sein, doch um sich auf den Arbeitsalltag einzustimmen, sollte die Kleidung nicht allzu freizeitmäßig sein.

8. Arbeitszeiten und Pausen einhalten

Flexible Arbeitsplatzmodelle verlangen Selbstdisziplin und Selbstorganisation. Dies ist wichtig, um die geplanten Arbeitszeiten einhalten zu können. Eine klar definierte Trennung von Bürozeit und Freizeit hilft Ihnen beim Zeitmanagement und lässt Sie produktiver arbeiten. Regelmäßige Pausen sind ebenfalls wichtig, um leistungsfähig zu bleiben und den Kopf frei zu bekommen. Dies gilt im Homeoffice genauso wie im Büro des Arbeitgebers.

9. Verschiedene Kommunikationsformen nutzen

Telefongespräche, E-Mails, Textnachrichten oder Chats, es gibt verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Wählen Sie die zur jeweiligen Situation und Arbeitsmenge passende Kommunikationsform aus und richten Sie die benötigte Technik ein, um problemlos an benötigte Informationen zu gelangen.

10. Gemeinsam statt einsam

Viele Homeoffice-Nutzer beklagen, dass sie durch das Arbeiten im Homeoffice unter reduzierten sozialen Kontaktmöglichkeiten leiden. Besonders betrifft dies natürlich Menschen, die alleine leben.

Mischformen, in denen Sie z.B. zwei Tage im Homeoffice und drei Tage im Büro arbeiten, können dem vorbeugen und zudem den innerbetrieblichen Informationsfluss gewährleisten.

Wenn Sie überwiegend im Homeoffice arbeiten, sollten Sie bewusst auf ausreichend Kontakt zu anderen Menschen achten, um nicht schleichend in einen „Lagerkoller“ zu rutschen. Suchen Sie den regelmäßigen Austausch mit Ihren Kollegen oder richten Sie Ihre Freizeit stärker auf Aktivitäten gemeinsam mit anderen Menschen aus.

Fazit

Um erfolgreich im Homeoffice zu arbeiten, bedarf es vor allem Selbstdisziplin und Selbstorganisation. In der Regel gibt es weniger Kontrolle, aber auch weniger Anleitung. Daher ist Ihre Eigenverantwortung gefragt.

Trotz der modernen Kommunikationsmittel sollten Sie auch den persönlichen Austausch mit Ihren Kollegen pflegen, um nicht wesentliche Informationen zu verpassen und eine soziale Isolation zu vermeiden.

Wenn Sie die genannten Tipps berücksichtigen, können Sie die Vorteile und Annehmlichkeiten, die mit der Heimarbeit einhergehen, sehr gut für sich nutzen.

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