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Mehr Fokus, mehr Erfolg

Mehr Fokus und Erfolg im Beruf

Facebook erscheint Ihnen attraktiver als eine Excel-Tabelle? Die neu eintreffenden E-Mails sind viel spannender als der Bericht, den Sie eigentlich schreiben müssen? Aktuellen Statistiken zufolge werden wir bei der Arbeit am Computer alle 40 Sekunden abgelenkt. Natürlich leidet darunter die Produktivität – und nicht selten auch die eigene Karriere. Wie schaffen Sie Abhilfe?

Ausführlich hat sich der Sachbuch-Autor Chris Bailey (Hyperfocus: How to Be More Productive in a World of Distraction) mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Unter anderem leitete er hierzu ein einjähriges Produktivitätsprojekt mit intensiver Forschung, um geeignete Strategien für mehr Fokus und Produktivität im Büro zu entwickeln.

Im Harvard Business Manager stellt er nun vier Strategien vor, mit denen Sie die Kontrolle zurückgewinnen.

1. Schalten Sie in einen störungsfreien Modus

Um konzentriert arbeiten zu können, sollten Sie mögliche Ablenkungen schon im Vorfeld verhindern. Deaktivieren Sie hierzu E-Mail-Benachrichtigungen und Chatprogramme auf Ihrem Computer oder nutzen Sie entsprechende Apps, die diese unterdrücken. Leiten Sie Ihr Telefon um oder schalten Sie es aus. Nutzen Sie gegebenenfalls geräuschunterdrückende Kopfhörer und teilen Sie Ihren Kollegen mit, dass Sie in der nächsten Stunde nicht gestört werden möchten.

2. Setzen Sie sich jeden Tag drei Ziele

Nur wenn wir unsere Ziele kennen, können wir auch zielgerichtet und konzentriert drauf hinarbeiten. Es ist also wichtig, dass wir uns konkrete Ziele setzen – nicht nur im Großen, sondern auch in der Organisation der täglichen Arbeit.

Chris Bailey schlägt hier ein Ritual vor, das er die „Dreierregel“ nennt: Fragen Sie sich gleich morgens früh, welche drei Dinge Sie auf jeden Fall bis zum Tagesende erreichen möchten.

Weitere, weniger wichtige Aufgaben können Sie auf einer seperaten ToDo-Liste festhalten und mit geringerer Priorität bearbeiten.

3. Suchen Sie sich anspruchsvollere Aufgaben

Arbeit lässt sich wie Gummi dehnen, um die zur Verfügung stehende Zeit zu füllen. Und nicht selten tun wir dies auch. Dieses Phänomen bezeichnet man als Parkinsons Gesetz. Natürlich lässt sich vorhandene Arbeitszeit aber auch produktiv und sinnvoll nutzen.

Prüfen Sie daher regelmäßig, was Sie tun. Wie hoch ist der Anteil an unproduktiver oder nicht wirklich sinnvoller Arbeit? Wie leicht und wie oft lassen Sie sich ablenken?

Wenn Sie merken, dass sich die unproduktive Arbeit wieder unverhältnismäßig ausdehnt, halten Sie kurz inne. Suchen Sie sich wirklich sinnvolle und verantwortungsvolle Aufgaben.

4. Setzen Sie sich eine künstliche Deadline

Wenn Sie allzu leicht Opfer von Parkinsons Gesetz werden oder sich leicht ablenken lassen, geben Sie sich für Ihre Arbeit feste Zeitvorgaben. Dringlichkeit ist eine gute Strategie, um die eigene Produktivität zu steigern. Dies gilt auch, wenn Sie sie selbst künstlich erzeugen.

Sie müssen sich einen Bericht schreiben? Anstatt diesen „für den Nachmittag“ einzuplanen, stellen Sie sich einen Timer auf 60 Minuten und versuchen in dieser Zeit fertig zu werden.

Sie werden sehen: Durch den künstlich erschaffenen Zeitdruck werden Sie viel konzentrierter an der Aufgabe arbeiten und geben Ablenkungen keinen Raum.

Den gesamten Beitrag mit Hintergrundinformationen und ausführlicheren Erklärungen lesen Sie hier.

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